Wanderumfeld


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Ausflüge

Wanderung auf dem „Graf Gleichen Weg“ – roter Strich als Markierung

21 km, Schwierigkeit leicht bis mittel, mit mehreren Einkehrmöglichkeiten.

 

Unser Abgangspunkt ist der kleine Parkplatz im Zugangsbereich zum Tierpark an der B 247.

Wir folgen der Fahrstraße bergan zur Gaststätte „Sternwarte“, unmittelbar daneben steht eine Orientierungstafel über den Wegeverlauf bis zur Wachsenburg. Wir folgen der Fahrstrasse, alsbald erreichen wir eine kleine Wegekreuzung mit einem wunderschönen Blick auf Gotha und den Ortsteil Siebleben. Gleich rechts könnte man über den Naturlehrpfad gehen, auf der Seebergkante mit Blick zum Thüringer Wald bis oberhalb von Töpfleben, wo dieser wieder auf den Hauptweg trifft. Unser Weg führt weiter, leider nach Regenfällen sehr schlecht passierbar, bis zu dem Steinbruch. Hier geht es links bergab zur Iffland-Quelle, an der Quelle vorbei durch einen vielfältigen, üppigen Laubwald bis zum Düppel in Seebergen. Der Düppel eine urige Gaststätte, wo man unbedingt verweilen sollte. Wir durchwandern Seebergen der Markierung folgend und erreichen alsbald den Ortsausgang Richtung Wechmar. Hier folgen wir der Wegweisung durch die Wiesenflur, weiter durch einen wunderschönen Auenwald zum Erfurter Wehr an der Apfelstädt. Extra für die Wanderer wurde hier eine Brücke erbaut. Nach wenigen Metern überqueren wir eine Landststraße und wandern in Richtung Wechmarer Stausee. Nun laufen wir in das Gebiet des Röhnberges bis zum Kaffberg hinein. Ein artenreicher Laubwald empfängt uns, welcher durch den farbigen Sandstein ehemaliger Steinbrüche noch an romantischen Eindrücken betont wird. Auf der Höhe haben wir einen wunderschönen Ausblick zu den Drei-Gleichen. Ab hier geht es bergab und durch einen stark verbuschten Pfad gelangen wir zum Freudental, eine alte Einkehr unterhalb der Burgruine Gleichen. Vor dem Gasthaus führt ein Feldweg links in Richtung Torfstich mit Unterführung der Autobahn. Wir folgen der Markierung durch Feld und Flur in Richtung Wachsenburg, die wir schon von weitem sehen, erreichen alsbald die Waldrandzone des Naturschutzgebietes Wachsenburg. Hier werden wir auf geologische Bodendenkmale aufmerksam gemacht, die vom Geopark angelegt wurden. Ein kurzer Anstieg folgt und wir sind an unserem Ziel, dem Parkplatz unterhalb der Wachsenburg. Eine Entscheidung der Einkehr bleibt dem Wanderer überlassen, ebenso der Aufstieg zur Burg oder Abstieg nach Haarhausen. Von Haarhausen gibt es Busanbindungen nach Arnstadt.

Wanderung zum Großen Hörselberg ( 17 km roter Strich )

Eine Ganztagswanderung von einmaligem Reiz, verlassen wir doch das Mittelgebirge und wandern in das Vorland mit den beeindruckendsten Ausblick auf dem Mittleren Thüringer Wald. Sie durchwandern eine Vielzahl von Landschaftsformen, die sie hier niemals erwartet haben.

Als Abgangsort empfiehlt sich der Tabarzer Wandertreff, von allen umliegenden Orten relativ leicht zu erreichen. Zuerst wandern wir auf dem roten Punkt nach Winterstein. Nach 5,5 km erreichen wir Winterstein und bereits im Sembachtal treffen wir auf die rote Strichmarkierung, dem Wanderweg welcher vom Großen Inselsberg zum Gr0ßen Hörselberg führt. Unser Weg führt an der Schloßruine vorbei zum Wandertreff und von da der Markierung folgend durch den Ort auf einen Wiesensaumweg nach Schwarzhausen. Auffällige Fachwerkhäuser geben dem Ort sein Gepräge, wir steigen an der anderen Dorfseite bergan durch eine Bungalowsiedlung und erreichen alsbald eine große Waldwiese. Der Wanderer möchte nicht versäumen einen Blick zurück zuwerfen! Alsbald nimmt uns Hochwald auf und wir erreichen nach ca. 2 km das Deubachtal, ein Hufendorf! Der Autor war von seiner Existenz vor Jahren so überrascht, daß er diesen Wanderweg vom Großen Inselsberg zum Hörselberg durch dieser Tal führte.  Nach seiner Durchwanderung erreichen wir Schönau, an der Hörsel gelegen, wir durchqueren den Ort, gehen über den Bahndamm; übrigens ist dies die Strecke Eisenach - Erfurt; überqueren die Hörsel, halten uns rechts und gleich nach dem nächsten Gehöft – eine vorzügliche Gaststätte - führt unser Weg in den Zapfengrund, ein anmutiges Wiesental mit einen kleinen quirlenden Bach und einer sehr übbigen Gebirgswiesenflora. Es geht leicht bergan und nach 1,5 km sehen wir die Autobahnbrücke, der A 7, vor uns liegen. Wir unterqueren diese und sind somit unmittelbar unterhalb der Hörselberge; eine der sagenreichsten Region von Deutschland. Einige 100 m links erreichen wir das Jesusbrünnlein. Von hier steigen wir bergan und erreichen alsbald den Höhenzug der Hörselberge, eine verwitterte Muschelkalkregion, die nach Süden steil abfällt. Typisch der Bewuchs, an der Randzone des Kiefernwaldes stehen Wacholder, Schlehe, Sanddorn, teilweise umrankt von der Waldrebe und vieles mehr. Wir stehen oberhalb der Venushöhle, eine Auswaschung, charakteristisch für den Muschelkalk - man kann wenige Meter hineingehen, imposanter ist der Blick über die Felsmauer. Von hier sind es nur noch einige hundert Meter bis zum Hörselberghaus, eine markante Ausflugsgaststätte, die einst von der Hörselberggemeinde, einen Zweigverein des Thüringerwald Vereins, erbaut wurde. Nach einer ausgiebigen Rast und dem Genuß der wunderbaren Fernsicht zu den Höhen des Thüringer Waldes, mit dem Großen Inselsberg, gehen wir den Gratweg bergab nach Sättelstädt. Nach ca. 2 km haben wir den Bahnhof erreicht. Wir lösen eine Fahrkarte nach Friedrichroda über Fröttstätdt und können von hier mit der Thüringer Waldbahn zu unseren Ausgangsort zurückfahren. Vergessen sie nicht vor Antritt ihrer Wanderung sich den detaillierten Zug- und Waldbahnfahrplan vom Verkehrsamt geben zu lassen.

Viel Freude an ihrer Wanderung!

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